Am Mittwoch, 21. Oktober war Herr Schoier von der Österreichischen Nationalbank (ÖNB) in unserer Schule zu Gast. Er gestaltete für unsere beiden Büroklassen einen spannenden Workshop rund um das Thema Geld. Die Schüler:innen erfuhren, was hinter Euro-Scheinen und Münzen steckt und welche Aufgaben die Nationalbank für uns alle übernimmt.

Was macht eigentlich die ÖNB?

Die ÖNB hat vier zentrale Aufgaben:

  • Preisstabilität: Gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgt sie dafür, dass die Preise stabil bleiben. Das Ziel sind etwa 2 % Inflation. Steigen die Preise für Energie, Strom oder Diesel stark, kann mit Zinserhöhungen oder Zinssenkungen gegengesteuert werden.
  • Bargeld und Zahlungsverkehr: Die ÖNB ist dafür zuständig, dass genug Bargeld im Umlauf ist, also auch für den Druck der Banknoten.
  • Finanzmarktstabilität: Wie ein Schiedsrichter achtet die ÖNB darauf, dass sich die Banken an die Regeln halten.
  • Finanzbildung: Mit Workshops wie diesem vermittelt die ÖNB Wissen rund ums Geld.

Wozu dient Geld?

Gemeinsam mit Herrn Schoier besprachen die Schüler:innen die wichtigsten Eigenschaften, die Geld erfüllen muss: Es muss teilbar und haltbar sein und einen eindeutigen Wert haben.

Echt oder falsch? Sicherheitsmerkmale von Banknoten

Banknoten lassen sich an drei Merkmalen überprüfen: Fühlen, Sehen, Kippen. Besonders interessant war, welche Scheine am häufigsten gefälscht werden: Es sind die 50-Euro- und die 20-Euro-Note. Die 5er- und 10er-Scheine werden eher selten nachgemacht, denn Fälscher wollen schließlich „Geld verdienen“.

Ein Blick in die Zukunft

  • Digitaler Euro: Er soll voraussichtlich 2029 eingeführt werden.
  • Euro-Serie 3: Ab 2030 soll die neue Banknotenserie ausgerollt werden. Die Bevölkerung durfte mitbestimmen, welche Motive darauf zu sehen sein sollen.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Schoier für den lehrreichen und abwechslungsreichen Vormittag!

Dominique Kolli